Ein Urlaub unter der Erde

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Ein ganz besonderen und unkonventionellen Urlaub findet man vor allem unter der Erdoberfläche. Verschiedene Höhlen oder Katakomben sind für Besucher geöffnet und können im Urlaub entdeckt werden. Natürlich verbringt man nicht die Nächte in der Unterwelt, sondern kehrt nach jedem Ausflug in das wohlig warme Hotel zurück.

In Wien gibt es zum Beispiel eine besonders gespenstische Unterwelt. Die Gruft liegt unter der Michaelerkirche und existiert schon seit 1350. Reiche und wohlhabende Bürger wurden hier in den ersten Jahren beigesetzt. Die Mumien sind immer noch gut erhalten und in den offenen Särgen von Besuchern zu bestaunen.

In vielen europäischen Städten gibt es solche Höhlensysteme zu bestaunen. In Edinburgh, der schottischen Hauptstadt, gibt es unter den Bögen der South Bridge auch versteckte Höhlen. Zunächst wurden sie als Lagerräume genutzt um den damaligen Handel zu unterstützen. Um 1800 haben sich die armen Einwohner in diese Höhlen zurückgezogen und dort gelebt. Man fand sowohl Geschirr als auch Spielzeug, die eine unglaubliche Geschichte erzählen.

Auch unter Rom und Paris erstrecken sich zahlreiche Gruften und Katakomben, die an eine Szenerie aus dem Phantom der Oper erinnern. Bereits seit 2000 Jahren bestehen die Höhlen schon und dienten vor allem als Totenlager. Besonders interessant sind auch die unterirdischen Tropfsteinhöhlen. Mit einem kleinen Boot fährt man auf strahlend blauem Wasser durch diese fast unwirkliche Welt.

In Berlin gibt es einen Verein, der sich mit Unterwelten befasst. Er führt die Besucher in die Zeit des Zweiten Weltkriegs, als verschiedene Bunkeranlagen gebaut wurden, um sich vor den Alliierten zu schützen. Auch in Moskau gibt es ähnliche Bunker, die sogar gegen einen Atomkrieg schützen sollten.

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